• Fotolia 36066796 XS
  • Fotolia 42081594 XSbreit
  • Fotolia 36221279 XSbreit
  • Fotolia 31911584 XSbreit
  • Fotolia 40678834 XSbreit
  • Fotolia 53395433 XSbreit
  • Fotolia 52318228 breit
  • Fotolia 36300947 XSbreit
  • Fotolia 63695483 XS
  • PTA informieren und beraten
  • PTA stellen Arzneimittel her
  • PTA geben Arzneimittel ab
  • PTA interessieren sich für Naturwissenschaften
  • PTA arbeiten mit pflanzlichen Arzneimitteln
  • PTA kennen homöopathische Arzneimittel
  • PTA arbeiten im Labor
  • PTA sind kommunikativ
  • PTA sind Fachleute für Arzneimittel

Lernen Sie uns kennen!

Aktuell

40 Jahre PTA-Schule Ellwangen

virus 1

Impfen oder lassen -  von der Theorie zur Anwendung

Freitag, 12. November 2021

Ein Grund zum Feiern – seit 40 Jahren werden an der PTA-Schule in Ellwangen pharmazeutisch-technische Assistent:innen ausgebildet.

Zu diesem Anlass wird die traditionelle PTA-Fortbildung in diesem Jahr mit Abendprogramm stattfinden. Am Freitag, den 12. November 2021 wird Prof. Dingermann aus Frankfurt nach Ellwangen kommen.

Die PTA-Fortbildung am Nachmittag hat das Thema „Impfen – oder lassen“ von der Theorie zur Anwendung. Hier geht Prof. Dingermann auf das Impfen als Vorsorgemaßnahme näher ein. Die Grundlagen des Impfens werden hier wieder aufgefrischt.

Nach der Möglichkeit eines gemeinsamen Abendessens wird uns Prof Dingermann erneut und kurzweilig in einem Festvortag über das Thema mRNA informieren. Seit ca. einem Jahr ist der Begriff mRNA in unserem Alltag und der Öffentlichkeit präsent. Wer also zurecht mit großer Faszination auf die unglaubliche Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 schaut, dem wird auch in Zukunft das Staunen nicht vergehen.

Gleichzeitig wird an diesem Tag die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Theoretische und Praktische Ausbildung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft in Ellwangen stattfinden.

Wir freuen uns sehr auf eine rege Teilnahme und das Wiedersehen mit vielen Ehemaligen!

Programm       

15:00 – 17:30 Uhr

PTA-Fortbildung "Impfen oder lassen; von der Theorie zur Anwendung"

Prof. Dr. Dingermann
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Pharmazeutische Biologie


Bild Dingermann

gemeinsames Abendessen und Austausch

19:00 Uhr

Festvortag "mRNA - eine neue faszinierende Wirkstoffklasse; von Corona bis Krebs"

Prof. Dr. Dingermann

 

Mit freundlicher Untertützung von Sanacorp.

Die Akkreditierung dieser Veranstaltung wurde bei der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg beantragt.

Anmeldung unter www.pta-schule-ellwangen.de

Falls bei Eingang Ihrer Anmeldung die Höchstteilnehmerzahl überschritten sein sollte, erhalten Sie eine schriftliche Absage.


Impfen – oder lassen

Von der Theorie zur Anwendung

Prof. Dr. Theodor Dingermann

Die Geschichte der Impfungen beginnt vor 220 Jahren mit der „Impfung“ des Jungen James Phipps durch den englischen Arzt Edward Jenner. Phipps erhielt am 14.05.1796 Material aus einer Pustel der Melkerin Sarah Nelmes. Die Pusteln waren das pathologische Bild der für den Menschen relativ harmlosen Kuhpocken, die durch Vaccinia-Viren verursacht wurden. Sechs Wochen später infizierte Jenner in einem heroischen Versuch den Jungen mit Pockeneiter. Phipps erkrankte nicht an der tödlichen Krankheit. Er hatte eine Immunität entwickelt. Jenner beschrieb in den folgenden Jahren 23 Fälle solcher Immunisierungen mit den Kuhpocken und nannte die Behandlung fortan als „Vakzination“.

Heute zählt das Impfen zu den effektivsten und kostengünstigsten Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitssystem. Impfen ist ein Training des Immunsystems unter kontrollierten Bedingungen, um lebensbedrohliche Krankheiten zu bekämpfen, wenn ein Erreger einen Menschen infiziert hat. Durch Impfen schützt man sich aber auch sein Umfeld. Das ist wichtig, denn nicht jeder kann sich zu jedem Zeitpunkt durch eine Impfung schützen. Daher handeln diejenigen, die sich impfen lassen weitsichtig und verantwortlich, Attribute, von denen sich längst nicht jeder angesprochen fühlt. Daher kommt es leider immer wieder zu lokalen Epidemien, die für die Betroffenen lebensgefährlich sein können und die sich sicher verhindern ließen.


 

mRNA – eine neue, faszinierende Wirkstoffklasse

Von Corona bis Krebs

Prof. Dr. Theodor Dingermann

Die Corona-Pandemie hat die Forschung für eine breite Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Zu spektakulär war die Entwicklung hin zur Bereitstellung effektiver Impfstoff, als dass sie nicht auch in den Publikumsmedien beschreiben und kommentiert wurde. Und nicht Wenige hat diese Informationsflut überfordert.

mRNA lautete das Zauberwort, um das sich plötzlich Diskussionen drehten – nicht nur in wissenschaftlichen Seminaren und auf spezialisierten Kongressen, sondern auch in der Familie, unter Freunden und in vielfältigen Interessensgruppen.

Möglich wurde die schnelle Entwicklung der Covid-19-Impfungen, weil viele Grundlagen für mRNA-Impfstoffe bereits gelegt waren. Die Unternehmen Biontech in Mainz und Curevac in Tübingen erforschten schon seit mehreren Jahren den Einsatz ganz bestimmter mRNA-Therapeutika zur Behandlung von Tumoren. Da war es nur ein kleiner Schritt, den Fokus von dem Thema „Impfen gegen Krebs“ auf den neuen Schwerpunkt „Impfen gegen SARS-VoV-2“ zu verschieben.

Tatsächlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich mRNA-basierte Therapien in der Onkologie sogar noch besser anbieten als zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie Covid-19. Im letzten Fall erhalten Millionen Menschen den gleichen Impfstoff. Ein großer Vorteil des Einsatzes von mRNA als Therapeutikum besteht aber darin, dass man verschiedene Patienten mit mRNA-Varianten sehr individuell behandeln kann. Dies lassen sich in kürzester Zeit konzipieren und gewinnen.

Wer also zurecht mit großer Faszination auf die unglaubliche Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 schaut, dem wird auch in Zukunft das Staunen nicht vergehen.

Leitfaden für Schülerpraktikanten

Leitfaden

In diesem Jahr hat die PTA-Schule Ellwangen ihr 40-jähriges Jubiläum. Dies ist ein Grund zum Feiern, aber auch ein Anlass für Rückblicke und Ausblicke in die Zukunft. Zurückblicken können wir auf viele erfolgreiche PTA-Absolventinnen und -Absolventen, die nun ein unverzichtbarer Teil der Apothekenteams sind. Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Apotheken weiterhin mit gut ausgebildeten Mitarbeitern versorgt sind.

Der erste Kontakt mit dem Arbeitsplatz Apotheke findet oft während eines Schülerpraktikums statt. Die Auswahl dieses Berufsfeldes ist hoffentlich reiflich überlegt, manchmal jedoch auch nur aus dem Bauch heraus getroffen worden. In jedem Fall besteht ein Interesse an Tätigkeiten in der Apotheke.

Das Kollegium der PTA- und PKA-Schule Ellwangen möchte den Apotheken mit einem Leitfaden eine konkrete Hilfestellung für die Durchführung eines Schülerpraktikums an die Hand geben. Praktikanten können sich mit dem Leitfaden auch einmal selbstständig beschäftigen. Er enthält grundlegende Informationen zum Arbeitsplatz Apotheke, den Berufsbildern, sowie Aufgaben und kleine Rätsel. Außerdem sind Interessenten einer PTA- oder PKA-Ausbildung herzlich eingeladen, in ihrer Praktikumswoche an einem Schnuppertag das KBSZ-Ellwangen kennenzulernen.

Alle Apotheken des Umkreises erhalten den Leitfaden zugeschickt und können ihn bei Bedarf unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! nachbestellen.

Exkursion nach Heidelberg

Im Oktober besuchte die Klasse PTA22 als kleine Gruppe am Vormittag das Erlebnismuseum KÖRPERWELTEN. Die Führung mit einem Medi-Guide ergab viele interessante Einblicke in die Anatomie des menschlichen Körpers und die Zusammenarbeit der Organe.

Koerperwelten2020

Am Nachmittag folgte eine Führung durch das DEUTSCHE APOTHEKENMUSEUM im Heidelberger Schloss. Im Mittelpunkt dieser Reise in die Geschichte der Pharmazie stand die Signaturenlehre und die Vier-Säfte-Lehre.

ApoMueseum2020

Abschlussklassen 2019-20

PTA2 19 20Nach zweijähriger schulischer Ausbildung an der PTA-Schule in Ellwangen wurden den angehenden pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten die Abschlusszeugnisse überreicht.

Mit einem Durchschnitt von 1,1 erreichten Dorothee Bosch sowie Celine Radke ein traumhaftes Ergebnis.

Ausgezeichnet mit einem Preis für herausragende Leistungen wurden Dorothee Bosch, Miriam Engelhardt, Nathalie Khakpour, Carolin Klein, Luisa Leisner, Julia Mack, Vanessa Motz, Celine Radke und Samuel Strauß.

Über eine Belobigung freuen sich Lea Kienle und Rebecca Bölz, wobei Rebecca zusätzlich zu ihrer beruflichen Ausbildung die Fachhochschulreife erworben hat.

Pharmazeutischer Großhandel und Pharmaindustrie

Sana Ratio2020Am 19.02.2020 besuchten die Klassen PTA21 und PTA22 die Firmen Sanacorp und Teva/ratiopharm. Beim pharmazeutischen Großhandel Sanacorp bekamen die Schülern Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Großhandel und Apotheke. Es war interessant zu sehen, welche logistischen Abläufe für die reibungslose Arzneimittellieferung notwendig sind.

In der anschließenden Fragerunde kam natürlich auch die aktuelle Problematik der Lieferengpässen zur Sprache, die Apotheken und Großhandel gleichermaßen betrifft.

Am Nachmittag stand die Herstellung von Arzneimitteln bei der Firma Teva/ratiopharm auf dem Programm. In Schutzanzügen wurden die Schüler durch das Werk Weiler geführt und konnten alle Arbeitsschritte, angefangen von der Warenanlieferung, Arznei- und Hilfsstoffeinwaage, Verarbeitung zu Arzneiformen, Konfektionierung, bis hin zur Arzneimittelprüfung beobachten. Besonders beeindruckend war die Herstellung von Kapseln, Tabletten oder sterilen Arzneiformen im industriellen Großformat.